Johanna Bartl

Das „Wortfeld“ im Rasen neben dem frei wachsenden Areal in Magdeburg fügte ich 2005 aus fünf beschrifteten und sieben leeren Betonplatten. Die Linien der Gräser und Schatten auf den hellen Flächen korrespondieren mit meinen Zeichnungen, Fotografien, Videoarbeiten und Licht-Schatten-Projektionen.

Dieses „Wortfeld“ steht in Beziehung zu meinen leeren, nur das Licht reflektierenden Papieren, die ich 1994 in verlassene Räume von Industriebrachen in Dessau legte: / ZEIT RAUM Lokschuppen Dessau / Schlachthof.Wandlung / Sozialtrakt / und zu meinen Projekten, die Freiräume schaffen für die Wahrnehmung von Erfahrungen, Reflexionen Anderer: / Gedächtnis.ein Archiv / Orte Menschen Worte / Bäume / Nachbarn / Gesprächsaufzeichnung mit ehemaligen Arbeiterinnen in Vockerode /. Meine Fragen nach freier selbstbestimmter Arbeit führt 2007 zu GartenArbeit – ein Gruppenportrait von Kleingärtnern in Magdeburg.

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Hände und Wortfeld Wittenberge 2014

Etwas mit Ihren Händen zu tun – hat dies eine besondere Bedeutung für Sie? Mit dieser Frage bat ich ab Frühling 2014 viele Menschen, ihre Erfahrungen handschriftlich auf einem Blatt Papier der Größe A4 mitzuteilen.

GartenArbeit 2007

Multidisziplinäre Erkundung zu freier selbstbestimmter sinnstiftender Arbeit in Magdeburg, in Partnerschaft mit der Otto-von-Guericke-Universität / Abt. Umweltpsychologie, dem Verband der Gartenfreunde Magdeburg e.V. und dem Stadtplanungsamt.

GartenArbeit 2007/2008

Ein Ergebnis der Erkundungen zur GartenArbeit: Ein Gruppenportrait von Gartenfreunden der Kleingartenanlage „Naturfreunde“ in Magdeburg (DVD/audio-CD 34 min., audio-Kurzfassung 7 min.) und IM DIALOG im Kunstmuseum Magdeburg