Bild des Jahres

Im öffentlichen Raum der Stadt Magdeburg wird das natürlicher Sukzession überlassene eingegrenzte Areal zum Beobachtungsfeld – für die Künstler, die Passanten, die Besucher des Kunstmuseums. Die Veränderungen im Areal werden fotografisch dokumentiert.

Luftbild Standort Magdeburg

Die Luftbilder zeigen die Lage der Skulptur im städtischen Raum Magdeburgs und die Einbindung innerhalb des Skuklpturenparks des Kunstmuseums Magdeburg.

Standort Skulptur

Die Skulptur Gewächshaus befindet sich am Fürstenwall, am südöstlichen Rand des Skulpturenparkes des Kunstmuseums Kloster Unser Lieben Frauen, Magdeburg. Sie wurde auf dem Areal des früheren Klostergartens errichtet.

Bewuchs, Herbst 2009

Diese Aufnahmen vom Bewuchs des Innenraumes der Skulptur entstanden Mitte Oktober bis Mitte November 2009.

Bewuchs, Frühling 2010

Bei einer Begehung Ende April 2010 konnten wir im Innenraum neben dem bereits im Vorjahr gewachsenen Bergahorn eine späte Traubenkirsche und eine Vogelkirsche nachweisen.

Bewuchs, Winter 2010

Diese Aufnahmen entstanden am 09. Dezember 2010. Der Winter begann ungewöhnlich früh mit reichem Schneefall.

Wortfeld

In der Rasenfläche zwischen Areal und Bürgersteig hat Johanna Bartl 2005 zwölf Betonplatten verlegt, fünf davon mit den eingravierten Worten LEBEN ARBEIT ZEIT NORM FREI.

Austellungen, Publikationen

Das Projekt Skulptur_Gewächshaus wurde in verschiedenen Kontexten im In- und Ausland vorgestellt und Teile davon in Ausstellungen gezeigt. Weiterhin wurde das Projekt in Publikationen besprochen.

Texte: Dr. Johannes Stahl, Ingo Schulze

Dr. Johannes Stahl und Ingo Schulze schrieben diese Text um Bezüge zu artverwandten Projekten herzustellen und den Arbeitsansatz der Künstler Johanna Bartl, Wieland Krause und Olaf Wegewitz zu vermitteln.

Skulptur

Das verzinkte Skelett einer Gewächshaushalle aus Vockerode wurde Johanna Bartl, Wieland Krause und Olaf Wegewitz vom Landkreis Anhalt-Zerbst übereignet, um ihr Projekt „Skulptur Gewächshaus“ zu ermöglichen. Diese Restarchitektur einer aufgegebenen Produktionsanlage wurde 2005 in Magdeburg im Skulpturenpark des Kunstmuseums wieder errichtet. Die Metallkonstruktion wird Teil einer Skulptur, die zeichenhaft an industrielle Produktionsmethoden erinnert, zugleich einen Raum optisch eingrenzt, ohne ihn von der Umgebung zu isolieren. Dieser Raum ist der natürlichen Sukzession übergeben und soll ohne Eingriffe in die sich entwickelnde Pflanzengesellschaft bleiben.