Bild des Jahres

Im öffentlichen Raum der Stadt Magdeburg wird das natürlicher Sukzession überlassene eingegrenzte Areal zum Beobachtungsfeld – für die Künstler, die Passanten, die Besucher des Kunstmuseums. Die Veränderungen im Areal werden fotografisch dokumentiert.

Luftbild Standort Magdeburg

Die Luftbilder zeigen die Lage der Skulptur im städtischen Raum Magdeburgs und die Einbindung innerhalb des Skuklpturenparks des Kunstmuseums Magdeburg.

Standort Skulptur

Die Skulptur Gewächshaus befindet sich am Fürstenwall, am südöstlichen Rand des Skulpturenparkes des Kunstmuseums Kloster Unser Lieben Frauen, Magdeburg. Sie wurde auf dem Areal des früheren Klostergartens errichtet.

Skulptur-Bewuchs

Diese Aufnahmen vom Bewuchs des Innenraumes der Skulptur entstanden Mitte Oktober bis Mitte November 2009.

Wortfeld

In der Rasenfläche zwischen Areal und Bürgersteig hat Johanna Bartl 2005 zwölf Betonplatten verlegt, fünf davon mit den eingravierten Worten LEBEN ARBEIT ZEIT NORM FREI . Im Lauf der Jahre sinken sie ins Erdreich ein, vom Rasen überwachsen.

Dr. Johannes Stahl: Skulptur-Gewächshaus

Der Kunstwissenschaftler Dr. Johannes Stahl aus Köln schrieb diesen Text um Bezüge zu artverwandten Projekten herzustellen und den Arbeitsansatz der Künstler Johanna Bartl, Wieland Krause und Olaf Wegewitz zu vermitteln.

Publikationen

Publikationen die im Rahmen von Ausstellungen, Symposien, Vorträgen entstanden

Skulptur

Das verzinkte Skelett eines Gewächshauses aus Vockerode wurde Johanna Bartl, Wieland Krause und Olaf Wegewitz vom Landkreis Anhalt-Das verzinkte Skelett einer Gewächshaushalle aus Vockerode wurde Johanna Bartl, Wieland Krause und Olaf Wegewitz vom Landkreis Anhalt-Zerbst übereignet, um ihr Projekt „Skulptur Gewächshaus“ zu ermöglichen. Diese Restarchitektur einer aufgegebenen Produktionsanlage wurde 2005 in Magdeburg im Skulpturenpark des Kunstmuseums wieder errichtet. Die Metallkonstruktion wird Teil einer Skulptur, die zeichenhaft an industrielle Produktionsmethoden erinnert, zugleich einen Raum optisch eingrenzt, ohne ihn von der Umgebung zu isolieren. Dieser Raum ist der natürlichen Sukzession übergeben und soll ohne Eingriffe in die sich entwickelnde Pflanzengesellschaft bleiben.