Aktuell: Skulptur soll zerstört werden!
Gegendarstellung, die sich auf den Artikel von Peter Liessmann in der Magdeburger Volksstimme vom 25.5. 2010 bezieht.
Gegendarstellung, die sich auf den Artikel von Peter Liessmann in der Magdeburger Volksstimme vom 25.5. 2010 bezieht.
Im öffentlichen Raum der Stadt Magdeburg wird das natürlicher Sukzession überlassene eingegrenzte Areal zum Beobachtungsfeld – für die Künstler, die Passanten, die Besucher des Kunstmuseums. Die Veränderungen im Areal werden fotografisch dokumentiert.
Die Luftbilder zeigen die Lage der Skulptur im städtischen Raum Magdeburgs und die Einbindung innerhalb des Skuklpturenparks des Kunstmuseums Magdeburg.
Die Skulptur Gewächshaus befindet sich am Fürstenwall, am südöstlichen Rand des Skulpturenparkes des Kunstmuseums Kloster Unser Lieben Frauen, Magdeburg. Sie wurde auf dem Areal des früheren Klostergartens errichtet.
Bei einer Begehung Ende April 2010 konnten wir im Innenraum neben dem bereits im Vorjahr gewachsenen Bergahorn eine späte Traubenkirsche und eine Vogelkirsche nachweisen.
Diese Aufnahmen vom Bewuchs des Innenraumes der Skulptur entstanden Mitte Oktober bis Mitte November 2009.
In der Rasenfläche zwischen Areal und Bürgersteig hat Johanna Bartl 2005 zwölf Betonplatten verlegt, fünf davon mit den eingravierten Worten LEBEN ARBEIT ZEIT NORM FREI . Im Lauf der Jahre sinken sie ins Erdreich ein, vom Rasen überwachsen.
Der Kunstwissenschaftler Dr. Johannes Stahl aus Köln schrieb diesen Text um Bezüge zu artverwandten Projekten herzustellen und den Arbeitsansatz der Künstler Johanna Bartl, Wieland Krause und Olaf Wegewitz zu vermitteln.
Der Schriftsteller Ingo Schulze schrieb diesen Text im August 2010
Das Projekt Skulptur_Gewächshaus wurde in verschiedenen Kontexten im In- und Ausland vorgestellt und Teile davon in Ausstellungen gezeigt.
Publikationen die im Rahmen von Ausstellungen, Symposien, Vorträgen entstanden
Das verzinkte Skelett eines Gewächshauses aus Vockerode wurde Johanna Bartl, Wieland Krause und Olaf Wegewitz vom Landkreis Anhalt-Das verzinkte Skelett einer Gewächshaushalle aus Vockerode wurde Johanna Bartl, Wieland Krause und Olaf Wegewitz vom Landkreis Anhalt-Zerbst übereignet, um ihr Projekt „Skulptur Gewächshaus“ zu ermöglichen. Diese Restarchitektur einer aufgegebenen Produktionsanlage wurde 2005 in Magdeburg im Skulpturenpark des Kunstmuseums wieder errichtet. Die Metallkonstruktion wird Teil einer Skulptur, die zeichenhaft an industrielle Produktionsmethoden erinnert, zugleich einen Raum optisch eingrenzt, ohne ihn von der Umgebung zu isolieren. Dieser Raum ist der natürlichen Sukzession übergeben und soll ohne Eingriffe in die sich entwickelnde Pflanzengesellschaft bleiben.