Archiv-Arbeitsplatz

Vom 24. Juni bis 2. September 2012 zeigte das Kunstmuseum Magdeburg die Ausstellung SKULPTUR GEWÄCHSHAUS, Hier eine Fotoserie. Texte, Archivmaterial und Inventarliste als pdf

Luftbild Standort Magdeburg

Die Luftbilder zeigen die Lage der Skulptur im städtischen Raum Magdeburgs und die Einbindung innerhalb des Skuklpturenparks des Kunstmuseums Magdeburg.

Standort Skulptur

Die Skulptur Gewächshaus befindet sich am Fürstenwall, am südöstlichen Rand des Skulpturenparkes des Kunstmuseums Kloster Unser Lieben Frauen, Magdeburg. Sie wurde auf dem Areal des früheren Klostergartens errichtet.

Wortfeld seit 2005

In der Rasenfläche zwischen Skelett und Bürgersteig hat Johanna Bartl zwölf Betonplatten verlegt, fünf davon mit den eingravierten Worten LEBEN ARBEIT ZEIT NORM FREI. Allmählich sinken die Platten ins Erdreich ein, vom Rasen überwachsen.

Bild des Jahres 2005 – 2011

Im öffentlichen Raum der Stadt Magdeburg wird das natürlicher Sukzession überlassene Areal zum Beobachtungsfeld – für die Künstler, die Passanten, die Besucher des Kunstmuseums. Die Veränderungen werden fotografisch dokumentiert.

Bewuchs, Herbst 2009

Diese Aufnahmen vom Bewuchs des Innenraumes der Skulptur entstanden Mitte Oktober bis Mitte November 2009.

Bild des Jahres ab 2012

Auf vehementes Betreiben des OB von Magdeburg, Dr. Lutz Trümper wurde im Herbst 2012 die Skulptur_GEWÄCHSHAUS trotz massiver Gegenwehr der Öffentlichkeit und der Künstler vom Standort im Skulpturenpark des Kunstmuseums entfernt und damit zerstört. Das bedeutet einen Eingriff in die Kunstsammlung eines Museums, ein beispielloser Vorgang. Bis zum heutigen Tag wurde die Entscheidung durch den OB nicht begründet.

Bewuchs, Frühling 2010

Bei einer Begehung Ende April 2010 konnten wir im Innenraum neben dem bereits im Vorjahr gewachsenen Bergahorn eine späte Traubenkirsche und eine Vogelkirsche nachweisen.

Bewuchs, Winter 2010

Diese Aufnahmen entstanden am 09. Dezember 2010. Der Winter begann ungewöhnlich früh mit reichem Schneefall.

Zuwachs und Beobachtungen 2012

Zuwachs der Pflanzen und Beobachtung von Insekten. Der Feldahorn hat fast die Höhe des Zaunes erreicht und die Kirsche hat die Zaunhöhe bereits überwunden. Die Waldrebe, hat sich ausgebreitet.

November 2011

Zuwachs an Pflanzen, Pilze am Zaunrand Der Feldahorn hat nun die Höhe des Zaunes erreicht und der Apfelbaum hat den Läusebefall gut verkraftet.

Skulptur wurde entfernt!

2012 wurde auf Veranlassung des Oberbürgermeisters der Stadt Magdeburg Dr. Lutz Trümper die Skulptur aus dem Skulpturenpark des Kunstmuseum Magdeburg entfernt und somit zerstört.

Baustelle 2014

Das Areal auf dem sich bis November 2012 die Skulptur Gewächshaus entwickelte wird nun als Baustelle genutzt. In Sichtachse zum Dom wurde ein Hotel erbaut.

Skulptur

Das verzinkte Skelett einer Gewächshaushalle aus Vockerode wurde Johanna Bartl, Wieland Krause und Olaf Wegewitz vom Landkreis Anhalt-Zerbst übereignet, um ihr Projekt „Skulptur Gewächshaus“ zu ermöglichen. Diese Restarchitektur einer aufgegebenen Produktionsanlage wurde 2005 in Magdeburg im Skulpturenpark des Kunstmuseums wieder errichtet. Die Metallkonstruktion wird Teil einer Skulptur, die zeichenhaft an industrielle Produktionsmethoden erinnert, zugleich einen Raum optisch eingrenzt, ohne ihn von der Umgebung zu isolieren. Dieser Raum ist der natürlichen Sukzession übergeben und soll ohne Eingriffe in die sich entwickelnde Pflanzengesellschaft bleiben.